Excel und VBA: Durchlaufen aller Worksheets/Tabellen in einem Workbook/einer Arbeitsmappe und exportieren in Textdatei

Problem

Es sollen alle Tabellen einer Excelmappe durchlaufen und in eine Textdatei geschrieben werden

Lösung

Sub Schaltfläche1_Klicken()
    ' Erzeugt eine Textdatei
    On Error Resume Next
    
    Dim i, j As Integer
    Dim letzteZeile As Integer
    Dim workbookName As String
    Dim artikelname As String
    Dim EANNummer As String
    Dim UmsatzVKBrutto As String
    Dim Absatz As String
    Dim VKPreisSap As String
    Dim UST As String
    
    Dim csvZeile As String
    
    Open "d:\daten\liste.txt" For Output As #1
    
    For i = 2 To ThisWorkbook.Sheets.Count - 1
        workbookName = ThisWorkbook.Sheets(i).Name
        ' Finde die letzte Zeile
        letzteZeile = Worksheets(workbookName).Cells.Find("*", [A1], , , xlByRows, xlPrevious).Row + 1
        
        For j = 1 To letzteZeile
            If Trim(ThisWorkbook.Sheets(i).Cells(j, 1)) <> "" Then
                artikelname = ThisWorkbook.Sheets(i).Cells(j, 1)
                EANNummer = ThisWorkbook.Sheets(i).Cells(j, 2)
                UmsatzVKBrutto = ThisWorkbook.Sheets(i).Cells(j, 3)
                Absatz = ThisWorkbook.Sheets(i).Cells(j, 4)
                
                If IsError(ThisWorkbook.Sheets(i).Cells(j, 5).Value) = True Then
                    VKPreisSap = "#nv"
                Else
                    VKPreisSap = CStr(ThisWorkbook.Sheets(i).Cells(j, 5))
                End If
                
                If IsError(ThisWorkbook.Sheets(i).Cells(j, 6).Value) = True Then
                    UST = "#nv"
                Else
                    UST = CStr(ThisWorkbook.Sheets(i).Cells(j, 6))
                End If
                
                csvZeile = workbookName & ";" & artikelname & ";" & EANNummer & _
                ";" & UmsatzVKBrutto & ";" & Absatz & ";" & VKPreisSap & ";" & UST
                Print #1, csvZeile
                
            End If
        Next j
    Next i
    
    Close #1

End Sub
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Social Media ist Krieg: Welche Gründe gibt es, Facebook zu verlassen oder bei Facebook zu bleiben?

Vorwort

Hallo lieber Besucher!

Du bist auf dieser Seite gelandet, weil Du darüber nachdenkst, Facebook zu verlassen. Es gibt viele aktive Facebook-Nutzer, die schon einmal den Entschluss gefasst haben, Facebook zu verlassen. Es gibt aber auch genug passive Facebook-Nutzer, die sich ihrer virtuellen Existenz gar nicht mehr bewusst sind. Letztere können dermaßen unbewusst Facebook anwenden, dass sie angeblich gar nicht mehr wissen, woher ihre Informationen über eine andere aktive Person stammen.

Die Gründe für den Austritt aus Facebook sind oftmals unterschiedlich, je nachdem welcher der folgenden beiden Nutzergruppen man am ehesten zugeordnet werden kann:

Der aktive Exhibitionist: Er postet und teilt gerne Beiträge.
Der passive Stalker: Er postet nie etwas, sondern liest Beiträge.

Jeder dieser Typen hat unterschiedliche Gründe warum er bei Facebook ist, wobei der Stalker dem aktiven Facebook-Nutzer unzweifelhaft weniger Angriffsfläche bieten kann.

Ist nun der Facebook-Stalker besser dran als der Facebook-Exhibitionist? Nein! Wer sich schon einmal mit der Kunst des Glücklichseins befasst hat, weiß dass der Zugang zu dieser durch das simple Einhalten von Regeln wie dieser erreicht wird:

  • Niemals mit anderen Leuten vergleichen
  • Leben im hier und jetzt (nicht in der Vergangenheit oder Zukunft)
  • Bevor man andere Menschen mögen kann, muss man zunächst sich selbst mögen
  • Man sollte sich immer vor Augen halten, dass kein Mensch einem näher ist, wie man sich selbst

Könnten wir den Irrglauben haben, dass unser Facebookkonto einen Teil unseres Glücklichseins bestimmt? Trägt Facebook dazu bei, dass wir unser Leben mit anderen Personen vergleichen? Leben wir im jetzt, wenn wir über die Beiträge anderer Nutzer scrollen? Bewundern wir die anderen Menschen und macht uns das glücklich?

Wenn man den Entfernungsgrad einer Facebookfreundschaft gewichtet, kann man anhand der folgenden Matrix die Wirkung von Beiträgen auf den „Empfänger“ eines Postings abschätzen:

nutzermatrix

Wir schauen uns diese 4 Quadranten an und überlegen uns ob wir in der Rolle des Posters (Sender) oder des Lesers (Empfänger) sind und welche Wirkung ein Beitrag von uns/auf uns hat.

Zusätzlich existieren noch weitere Faktoren:

  • Als Empfänger: Ist mir die postende Person sympathisch? Kann sie etwas machen, was mich unzufrieden macht? Könnte ich neidisch auf die Person sein? Komme ich auf die Idee, ihr Leben mit meinem Leben zu vergleichen?
  • Als Sender: Mag mich die lesende Person? Kann ich etwas machen, was diese Person beeindruckt? Sind wir gleichgesinnte? Finden wir die gleichen Dinge interessant? Bekomme ich echte Anerkennung in Form von Likes und Kommentaren, für das was ich bin?

Kommt es nicht auch auf das an, was man postet?

Ich persönlich würde mich eher in die Gruppe der aktiven Spaßnutzer eingliedern, die auch gerne über sich selbst lachen können. Ich liebe Situationskomik und finde auch die Vorstellung lustig, etwas zu posten wo andere mitlachen könnten. Ich teile gerne Musik, die ich gut finde und habe teilweise auch versucht, mit selbstgemachter Musik Leute zu erreichen. Ich wollte meine Musik nicht verkaufen, sondern lediglich meine Leidenschaft für das Musikmachen teilen, wodurch ich mir auch Anerkennung erhoffte.

Leider habe ich mit diesem Verhalten auch schon sarkastische Reaktionen unter Arbeitskollegen und entfernteren Bekannten ausgelöst, die eher dazu neigen selbstdefinierte Benimm-Dich-Regeln und Moralvorstellungen im Kreis selbsternannter Datenschutzexperten zu erörtern, anstelle sich über die Qualität meines Esprits zu amüsieren oder sich meiner Musik zu erfreuen ;-).

Wie sind wir überhaupt bei Facebook gelandet?

Viele Facebook-Nutzer in meinem Alter waren vorher Mitglied der Social Networking Plattform StudiVZ, die sich in Ihren Anfängen in Deutschland einer weitaus größeren Bekanntschaft als Facebook erfreute. StudiVZ wurde kommerziell und für viel Geld an den Axel Springer Verlag verkauft. Ich erinnere mich an eine Empörungswelle, die einer neuen AGB geschuldet war, welche als Inhalt die Nutzer-Zustimmung für personenbezogene Werbung forderte. Diese AGB’s wurden in StudiVZ-Gruppen boykottiert und bedeuteten für die Meisten das Öffnen der Büchse der Pandora.  Ab diesem Zeitpunkt gab es noch weitere Netzwerke wie „Wer-kennt-wen“, „Lokalisten“ usw…, die sich anfänglich großem Zuspruch erfreuten. Sie alle konnten ihre Position leider weder ausbauen, noch halten.

Die Konsequenz war eine Abwanderungswelle zu dem wesentlich unsichererem, aber angesagterem Facebook-Netzwerk. Der Datenschutz war wirklich grauselig, es gab teilweise solche Anzeigen wie

Die folgenden Ihrer Facebook-Freunde haben bei Doc Morris „Die Pille danach“ bestellt (überspitzt)…

oder

Die folgenden Ihrer Facebook-Freund spielen Starcraft II…

Diese Nachrichten verschwanden nach einiger Zeit, und nachdem meine Generation als vermutlich erste Facebook erorbert hatte, kamen viele jüngere aber auch wesentlich ältere Nutzer hinzu. Im Allgemeinen ist der Alterdurchschnitt bei Facebook stark angestiegen. So liegt er seit 2015 bei stolzen 45 Jahren.

Jüngere Generationen lehnen bereits den Beitritt zum mächtigsten Social Network ab, denn wer teilt schon gerne Beiträge, die von den eigenen Eltern gelesen werden?

Gründe für den Ausstieg aus Facebook

Vermutlich haben die meisten modernen Eltern eine Absprache mit Ihren Kindern, dass sie sich gegenseitig nicht in Ihre Freundesliste aufnehmen.

Kontolliere ich hingegen mal bewusst meine Freundesliste, sehe ich eine über ein Jahrzehnt historisch gewachsene Kontaktanhäufung, die aus einer Zeit stammt, in der man an einer Hochschule studiert hat und einfach Kontakte gesammelt hat. Da sind sowohl Leute dabei, mit denen man eigentlich nie, als auch Personen, mit denen man schon länger nicht mehr zu tun hatte dabei.

Man sieht ein paar alte Klassenkameraden und Freunde, die offensichtlich einen starken Persönlichkeitswandel hinter sich haben. Diese wohnen mittlerweile großräumig verteilt in ganz Deutschland, man hatte jahrelang keinen Kontakt mehr und es ist fragwürdig ob man diesen jemals wieder bekommt oder gar benötigt.

Dann gibt es noch einige Arbeitskollegen aus dem Konzern, in dem ich seit ca 10 Jahren arbeite, die inzwischen in andere Abteilungen und Gebäuden ansäßig sind und die ich auch seit Jahren nicht gesehen habe. Teilweise besteht sogar ein Auftraggeber- oder Kundenverhältnis mit diesen Abteilungen.
In einer dieser Abteilungen erlebte ich mit, wie sich sowohl die Vorgesetzten als auch Kollegen über das Aussehen von Azubinen über Facebook informierten, bevor diese in die Abteilung kamen. Einige Azubinen hatten auch sehr offenherzige Bilder von sich, die man als Mann natürlich gerne anschaut.
Desweiteren gibt es auch Arbeitskollegen aus dem näherem Umfeld und dem gleichem Bereich, die aber in einem anderem Gebäude sitzen. Wenn man dann am Frühstückstisch mitbekommt, das diese sich über die eigenen, geteilten Facebookinhalte unterhalten, oder man über Dritte mitbekommt, das sich darüber unterhalten wurde, bekommt man ein leicht paranoides Gefühl, da sehr karrierebedachte Kollegen konkurrierend das Herablassen von anderen Kollegen verwenden um den eigenen Status  vor Vorgesetzten zu erhöhen oder zu festigen.

Nachdem die Anfangseuphorie und Neugierde auf Facebook verblasst war, entwickelten sich individuelle Moralvorstellungen und undokumentierte Benimm-Dich-Regeln über das Teilen und Posten von Beiträgen. Es ist nicht mehr cool und datenschutzmäßig ein Desaster alles zu posten. Die gesellschaftliche Auffassung und der Ruf über aktive Facebook-Nutzer hat sich in der Form geändert, dass die Ursprungsidee teilweise nicht mehr erkennbar ist.

„Ich poste da nichts, ich benutze Facebook nur als Geburtstagskalendar!“

„Ich nutze Facebook nur, um mich über Veranstaltungen zu informieren, ich poste da nichts…“

Weiß noch jemand was der vorgesehene Verwendungszweck von Facebook war? Man muss dazu nur einen Blick auf das Feld werfen, in dem in grauer Schrift als Wasserzeichen der Text „Was machst du gerade?“ steht.

Das Posten von Beiträgen auf Facebook dient auf einmal nur noch der Selbstdarstellung und Befriedigung der eigenen Profilsucht. Es gibt genügend „Anstand-Wau-Wau’s“ die die Selbstdefinition von Benimm-Dich-Regeln, Posting-Moral und Netiquette (diese kennen das Wort meistens nicht) zu Ihrer Tagesordnung gemacht haben und dabei eine stille, passive Stalker-Rolle einnehmen. Diese Art von Nutzer fühlt sich oft als Datenschutzexperte und belehrt mit erhobenem Zeigefinger die aktiven Nutzer mit dem Umgang ihrer eigenen personenbezogenen Daten.

„Du hast WhatsApp? Lösche mich aus deinem Adressbuch, sonst hat Facebook meine Nummer auch! Nutze am Besten Threema“

Durch meine IT-Affinität und die Nutzung von Social Networking Diensten wurde mir mal unterstellt, ich wäre ein potentielles, passendes Mitglied der Piratenpartei. Dabei halte ich von solcher Datenschutz-Panikmache überhaupt nichts. Ich habe doch nichts zu verbergen …

Nun ist mir im Laufe der letzten Jahre der immer unpersönlicher gewordene News-Feed übel aufgefallen. Da gab es doch mal eine Zeit, an der Leute Urlaubsfotos und persönliche Ereignisse teilten. Solche Beiträge werden mir nur noch sehr selten angezeigt. Der News-Feed besteht fast nur noch ausschließlich aus Rauschen:

  • Empfohlene Beiträge
  • Polarisierende politische Meinungen
  • Sprüche, die in Form von Bildern mit großem Text geteilt oder gelikt werden
  • Geteilte Artikel vom Postillion, Focus, Spiegel, Welt und Stern

Jetzt habe ich auch von den Möglichkeiten gehört, den News-Feed anzupassen, aber ich möchte gerne einen News-Feed haben, den alle Nutzer gleichermaßen wie ich sehen. Ich will keine Beiträge von Nutzern sehen, die meine nicht sehen/nicht sehen wollen. Ich will diese auch nicht liken. Aber woher soll ich wissen wer meine Beiträge sieht und wer nicht? Da läuft ein Social-Algorithmus, der für mich entscheidet welche Inhalte ich sehen will und welche Inhalte andere von mir sehen. Ich habe keine Ahnung nach welchen Kriterien dieser funktioniert, sondern lediglich das er ein Geheimnis von Facebook bleibt. Wie oft hat man sich schon über die Reihenfolge der Freundesliste Gedanken gemacht? Da gibt es angeblich einen internen Interaktionsgrad, der diese Liste ordnet. Dieser Interaktionsgrad ist davon abhängig, wie oft man jmd. liket, von ihm geliket wird, mit ihm chattet und wie häufig dieser in Facebook online ist. Facebook behauptet steif und fest, er würde nichts damit zu tun haben, wie oft jemand das eigene Profil besucht. Kann man das glauben? Ich habe eine hochgerankte Person in meiner Liste, die niemals etwas von mir liket und mit der ich nur einmal gechattet habe. Warum sollte man jemanden in der Freundesliste ganz oben anzeigen, wenn dieser häufig online ist? Sind andere nicht mehr so häufig online? Bin ich alleine? Verlassen die Ratten das sinkende Schiff und sitze ich bald isoliert vor einem konfus generiertem News-Feed?

Befragt man Google nach der Anzahl aktiver Nutzer in Facebook, stolpert man über einige Artikel, in denen Facebook zugibt, es habe seit längerer Zeit Probleme mit einem prozentual immer größer werdenden Anteil inaktiver User. Die aktiven Nutzer werden immer weniger, die Anzahl passiver Nutzer steigt. Ich würde dieses Phänomen hauptsächlich der Ablehnung des Postens persönlicher Inhalte zuschulden.

Wenn man nun die unzähligen Stunden aufrechnen würde, die man in Facebook verbracht hat, würde man die verschwendete Lebenszeit für etwas sinnvolles nutzen? Wer saß schon fiebernd vor einem gerade veröffentlichtem Beitrag und hat im Dauerfeuer die F5-Aktualisierungstaste gedrückt um die Reaktion auf einen Beitrag zu sehen? Drückt einer auf den „Gefällt mir“-Button oder schreibt einen Kommentar?

Wer hat sich schon über die ausbleibende Reaktion von „Freunden“ auf eigene Beiträge geärgert, obwohl man auf deren Beiträge öfters reagiert hat? Ich habe sogar schon mal einen angesprochen, den ich markiert habe, ob er den Artikel nicht wenigstens Liken will, damit andere in meiner Liste nicht denken ich würde konfusen Kram posten… es handelte sich um einen Fachartikel, den nur er verstehen konnte. Ich wollte damit vermutlich anderen Usern zeigen, dass wir uns für wissenschaftliche Dinge interessieren.

Wer hat sich schon mal über Personen gewundert, die einem in Facebook hinzugefügt haben, aber niemals auf gepostete Beiträge reagieren? Was bezwecken diese Leute damit?

Hat schon mal jemand die Erfahrung gemacht, wie uncool es sein kann im echten Leben auf Facebook-Postings angesprochen zu werden, die im Kontext von Facebook lustig waren? Was denkt sich diese Person? Ich habe damit mal eine Arbeitskollegin verärgert, die ich beim Weißwurstessen in der Kantine auf ihr Oktoberfest-Dirndl im Facebookprofil ansprach. Sie erzählte mir, dass sie keine Weißwurst mag und ich meinte: „Das hätte ich von dir nicht gedacht als ich dein Facebook-Profil gesehen hatte!“. Am nächsten Tag stellte ich fest, dass sie mich aus Ihrer Liste entfernt hat. Ich hatte am Arbeitsplatz mal ein Video mit dem Smartphone aufgenommen, in dem ich einen Stift mit einem Gummi weggeschossen hatte, welches an einem Firmen-Notizblock dran war. Ohne dieses Video zu erwähnen zeigte ich dies einem älterem Kollegen der auf einmal sagte: „Das hab ich doch schon auf einem Video gesehen!“. Ich hab dann erstmal gar nichts gesagt. Er dann wieder: „Hast Du davon ein Video gedreht?“. Ich habe dann gefragt: „Wer hat dir das denn gezeigt?“. Er darauf: „Das weiß ich nicht mehr aber ich hab das gesehen!“. Ich dann verlegen: „Das hab ich ja schon gelöscht!“. Ich hatte dies wirklich am Vorabend entfernt, da meine Frau zu mir sagte, ich solle keine Videos von der Arbeit posten, weil das andere ja auch nicht machen und was ich denn davon hätte… Ich hab dann nur gehofft dass das nicht an den Datenschutzbeauftragten, der auch Material mit dem Umgang von Social Media austeilte, gegangen ist.

Dann gibt es in Anlehnung daran die Situation, das man an einem Tisch erzählen möchte, was man am Wochenende gemacht hat und der Gesprächspartner erwidert: „… hab ich schon bei Facebook gesehen“! Wenn man viel bei Facebook postet muss man gar nichts erzählen, denn es lesen ja scheinbar doch mehr Leute, als man denkt.

Kennt jemand die Situation, in der man eine Freundschaftseinladung von einer Person erhält, mit der man eigentlich gar nichts persönliches teilen möchte, aus gesellschaftlicher Sicht aber gezwungen ist die Einladung zu akzeptieren? Z.B. handelt es sich bei der Person um einen Vorgesetzten, einen Zyniker oder einen sarkastischen, polemischer Mensch. Wie würde dieser reagieren, wenn man nicht auf den Bestätigen-Button klickt? Was würde er denken? Wäre er böse und hätte das Nachteile in meinem Leben?

Hat schonmal jemand einen Bekannten bei einem Kinobesuch markiert, der sich dann mit „Jaja – ganz toll!“ geärgert hat? Oder hat jemand eine andere Person auf einem Spruch markiert, den er lustig fand und wurde anschließend darum gebeten die Markierung wieder zu entfernen? Habe ich alles schon erlebt ;-).

Nachdem ich nun viele negative Erfahrungen geschildert habe, müssen wir uns auch mal fragen, ob es nicht auch Gründe gibt bei Facebook zu bleiben.

Gründe bei Facebook zu bleiben

Wie ich bereits eingangs erwähnte, bin ich ein großer Freund von Situationskomik und allgemeinem Quatsch-Postings. Ich liebe es etwas zu posten, was ich lustig finde und freue mich auf die Reaktion von anderen Facebooknutzern.

Ich freue mich beim Posten von Beiträgen zu bestimmten Hobbythemen auf Gleichgesinnte zu treffen oder andere Außenstehende dafür zu begeistern.

Ich nutze Facebook für die Pflege von sozialen Kontakten in Zeiten, in denen sich i.d.R. die wenigsten um einen Telefonbucheintrag reißen.

Ich liebe die einfache Anmeldung über den Facebook-Loginbutton bei anderen Diensten wie z.B. Soundcloud, Instagram oder Stackoverflow. Man erspart sich dadurch das nochmalige Anmelden an der Seite, da man im Hintegrund zumeist ehe bei Facebook eingeloggt ist. Außerdem muss man bei der erstmaligen Registrierung die persönlichen Daten nicht nochmals eintippen, da diese bereits bei Facebook gespeichert waren.

Seitdem ich Facebook habe vergesse ich selten Geburtstage und gratuliere sogar entfernteren Bekannten, von denen ich mir niemals einen Geburtstag notieren würde. Ich bekomme im internationalen Umfeld sogar den Geburtstag von Arbeitskollegen in anderen Ländern mit und kann dieses Wissen z.B. bei Videokonferenzen anbringen, indem ich andere Kollegen vorinformiere.

Durch meine mobilen Uploads habe ich viele Erinnerungsfotos und Beiträge gesammelt, die mir die zeitliche Dimension (wann war was?) von Ereignissen dokumentieren. Ich habe auf Facebook Ereignisse wie meine Hochzeit, die Geburt unseres Sohnes und vergangene Urlaube gepostet. Ich kann mit Datum genau sagen, wie lange ein Urlaub schon her sind.

Vorgehensweise

So sind wir also an dem Punkt angekommen, an dem wir über die Beendigung unserer virtuellen Facebook-Existenz ansatzweise nachdenken. Natürlich sind wir uns noch nicht ganz sicher und möchten unsere gesammelten Erinnerungen nicht verlieren. Der beste technische Weg wäre daher das „Deaktivieren“ unseres Kontos.
Dies erreichen wir rechts oben durch das Anklicken des Nach-Unten-Pfeils und der Auswahl von „Einstellungen“. Auf der linken Seite erscheint ein Navigationsmenü, in dem wir den Punkt „Sicherheit“ auswählen. Auf der rechten Seite erscheint der Link „Deaktivieren des Kontos“ wo wir auf „Bearbeiten“ klicken und den Anweisungen am Bildschirm folgen.

Wir verlieren hierdurch nichts, sondern unser Konto wird lediglich unsichtbar in der Suche und das Profil ist nicht mehr anklickbar. Unsere Beiträge, Likes und Kommentare werden verschwinden, tauchen aber beim Reaktivieren wieder auf.
Das Reaktivieren ist leider sehr einfach: Man muss sich lediglich mit seinem alten Passwort wieder anmelden. Daher empfehle ich dringend das Passwort vorher auf eines zu ändern, das man sich nicht merken kann und dieses auf einen Zettel zu schreibe, den man in einer Schublade gut versteckt. Es kann Situationen geben, bei denen wir unser Facebookkonto wieder brauchen. Wenn wir uns auf anderen Seiten wie Soundcloud, Stackoverflow, Instagram… usw… einen Account mit dem Facebookloginbutton angelegt haben, gibt es oft keine andere Möglichkeit an diese ranzukommen.

Sollten wir nach ein paar Monaten unser Facebook nicht vermissen, können wir im nächsten Schritt das Profil dauerhaft löschen, wobei alle unsere Inhalte verloren gehen.

Technische Probleme beim Dekativieren des Kontos

Seiten, die den Facebooklogin nutzen, reaktivieren den Account beim Einloggen. Wenn man z.B. Musik auf Soundcloud hochgeladen hat, kann man auf diese erst wieder zugreifen, wenn man sich über den Facebook-Login Button einloggt. Danach muss man sein Facebookkonto wieder deaktivieren.

Manche Nutzer haben Facebook-Seiten angelegt, die sie entweder löschen oder an einen anderen User (als Administrator) übertragen müssen bevor sie das Konto deaktivieren können.

Das Experiment kann beginnen

Tag 1: Ich habe mein Facebookkonto deaktiviert und versehentlich ein paar mal wieder aktiviert, als ich mich bei Soundcloud eingeloggt habe. Bisher hat mich noch keiner darauf angesprochen oder vermisst. Ich habe mein Passwort in ein kryptisches geändert, so dass ich nicht auf die Idee komme mich unkontrolliert einzuloggen.

 

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Was ist der Unterschied zwischen den Intel Prozessoren? Welcher Prozessor ist besser/schneller?

Hypothesen

„Kauf dir nen i7, der ist viel besser als ein i5!“

Frage: Ist ein Intel Core i7-3517U schneller als ein Intel Core i3-7100U?

„Je höher die Zahl ist desto schneller ist der Prozessor!“

Frage: Ist ein Intel Core i7-6700HQ langsamer als ein Intel Core i7-7500U?

Ergebnis

Alle diese Aussagen sind völliger Quatsch oder stimmen nur in einem bestimmtem Kontext. Es kommt immer darauf an für welchen Zweck eine CPU hauptsächlich genutzt wird.

  1. Werden Anwendungen genutzt die auf mehreren Kernen laufen?
  2. Werden aufwändige Open GL Berechnungen durchgeführt / wird viel gespielt?

Eine sehr schöne Vergleichsmöglichkeit bietet hier die folgende Seite:

http://www.technikaffe.de/cpu_vergleichen

Sie ermöglicht den Vergleich zwischen Intel und AMD Prozessoren, sowie eine direkte Gegenüberstellung unterschiedlicher Benchmarks, die kontextspezifisch (was will ich mit dem Gerät machen?) betrachtet werden muss.

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C++ und Visual Studio 2015 : Standard Libraries not found: stdio.h / cerrno.h / float.h / math.h … not found | Simple „Hello world!“ program not working

Problem

You have installed Visual Studio 2015 (Community Edition) and you are unable to compile a simple „Hello World!“ program using C++.

Nach der Installation von Visual Studio 2015 (Community Edition) lässt sich nicht mal ein simples „Hello World!“ Programm erstellen.

Analysis – Analyse

According to Microsofts article https://blogs.msdn.microsoft.com/vcblog/2015/03/03/introducing-the-universal-crt/ the headers, sources, and libraries are now distributed as part of a separate Universal CRT SDK. This SDK is included with Visual Studio; it is installed by default to C:\Program Files (x86)\Windows Kits\10. The debug ucrtbased.dll is also included as part of this SDK and is installed to the system directory.

Microsoft erwähnt in seinem Artikel https://blogs.msdn.microsoft.com/vcblog/2015/03/03/introducing-the-universal-crt/, dass die Header-Bibliotheken als Teil eines seperaten universellen C-Runtime SDK ausgefliefert werden, welches Standardmäßig mit Visual Studio 2015 in C:\Program Files (x86)\Windows Kits\10 installiert wird. Die ucrtbased.dll-Datei, welche auch Teil des SDKs ist, wird in das Systemverzeichnis kopiert.

Lösung – Solution

Der Bildschirm nach dem Kompilieren (orange) – Visual Studio 2015 findet 460 Fehler.
Screenshot after the compilation progress (orange) – Visual Studio 2015 is reporting 460 Errors.

errors

Rot: Um das Problem zu lösen -> Rechtsklick auf Projekt -> „Eigenschaften“ wählen.
Red: To solve the problem rightclick the project  and select „Properties“.

Library Path: C:\Program Files\Windows Kits\10\Lib\10.0.10150.0\ucrt\x86

pfad1

Danach müssen wir analog dazu den Include-Pfad (wieder mit einem Projekt-Rechtsklick -> Eigenschaften) einrichten.

After that we have to configure a second path to the Include-Directory in the same way (Rightclick project -> properties)

Include Path: C:\Program Files\Windows Kits\10\Include\10.0.10150.0\ucrt

path2

Nun kann man trotz der Anzeigen von Fehlern das Projekt einfach kompilieren, nach dem ersten Kompilier- oder Erstellvorgang sind die Fehlermeldungen in der Regel verschwunden.

Now you can hit the Run-Button / Recreate the project / Recompile it. After that the other errors should disapear.

helloworldcpp

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Atlassian JIRA+MS SQL Server Get values from multiple version picker custom field in SQL / Mulitple Version Picker Werte über SQL Query erhalten

Problem

The version strings of custom field, that can select multiple versions, shall be selected

Approach – Ansatz

The table projectversion can be used to connect to CustomFieldValue.NUMBERVALUE

Solution – Lösung

SELECT pk.PROJECT_KEY+'-'+CAST(a.issuenum AS varchar(max)) as issue, pv.vname
FROM project_key pk
INNER JOIN jiraissue a ON pk.PROJECT_ID=a.PROJECT 
INNER JOIN CustomFieldValue b ON a.ID=b.ISSUE
INNER JOIN customfield c ON b.CUSTOMFIELD=c.id 
INNER JOIN projectversion pv ON pv.ID=b.NUMBERVALUE
WHERE c.CFName = 'LUA Version(s)' 
--AND pk.PROJECT_KEY+'-'+CAST(a.issuenum AS varchar(max)) ='NDS-4352'
ORDER BY 1
Veröffentlicht unter Atlassian JIRA, MS SQL Server | Hinterlasse einen Kommentar

Guitar Tab / Tabs : Pirates of the caribbean / Fluch der Karibik Tabulaturen

Intention

I have transcripted the theme of the pirates of the caribbean movie by Hans Florian Zimmer to play it on one accoustic guitar. It is not completely conform to the original music because i wanted to keep it playable on one guitar.

If you want to buy the original transcription watch out amazon.com or click here.

If you want to see and hear my transcripted version, download the free software „Tux Guitar“ and my Tux Guitar file. In Tux Guitar you can slow down the tempo.

It will looks like this:

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MS SQL Server: Stored Procedure mit Übergabeparameter

Problem

Es soll eine Stored Procedure erstellt werden

Ansatz – Approach

– Verwendung von SQL

Voraussetzung – Prerequirement

Create Procedure Permission/Berechtigung

Lösung – Solution

Dieser Code wird in ein SQL Management Studio Abfragefenter kopiert, markiert und mit F5 ausgeführt.

IF OBJECT_ID ( 'dbo.sp_PreviousAcitivites', 'P' ) IS NOT NULL   
    DROP PROCEDURE dbo.sp_PreviousAcitivites;  
GO  
CREATE PROCEDURE dbo.sp_PreviousAcitivites   
    @StartPoint nvarchar(50)
AS   
  
    SET NOCOUNT ON;  
    SELECT '>'+@StartPoint+'<'
GO

Mehrere Übergabeparameter werden durch Kommas getrennt.

Aufruf der Stored Procedure:

dbo.sp_PreviousAcitivites 'Bla'
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MS SQL Server: Remove / Strip HTML Tags from Field – HTML Tags entfernen

Problem

Aus einer Selektion sollen alle HTML Tags entfernt werden.

Ansatz – Approach

– Erstellen einer Function
– SQL Abfrage absetzen (z.B. i.e. dbo.udf_StripHTML(‚HTML‚))

– Create a custom function
– Make your SQL Statement (i.e. dbo.udf_StripHTML(‚HTML‚))

Lösung – Solution

Als erstes wird die Funktion udf_StripHTML(STRING) erstellt:

CREATE FUNCTION [dbo].[udf_StripHTML] (@HTMLText VARCHAR(MAX))
RETURNS VARCHAR(MAX) AS
BEGIN
    DECLARE @Start INT
    DECLARE @End INT
    DECLARE @Length INT
    SET @Start = CHARINDEX('<',@HTMLText)
    SET @End = CHARINDEX('>',@HTMLText,CHARINDEX('<',@HTMLText))
    SET @Length = (@End - @Start) + 1
    WHILE @Start > 0 AND @End > 0 AND @Length > 0
    BEGIN
        SET @HTMLText = STUFF(@HTMLText,@Start,@Length,'')
        SET @Start = CHARINDEX('<',@HTMLText)
        SET @End = CHARINDEX('>',@HTMLText,CHARINDEX('<',@HTMLText))
        SET @Length = (@End - @Start) + 1
    END
    RETURN LTRIM(RTRIM(@HTMLText))
END

Der obige Text wird hierzu einfach in das SQL Server Management Studio kopiert, markiert und ausgeführt.

Zum Schluss wird die Abfrage abgesetzt:

SELECT dbo.udf_StripHTML(htmlTextFeld) FROM Tabelle

-- ODER

SELECT dbo.udf_StripHTML('<a href="irrsinn.php">Grober Unfug</a> ist keine <b>Methode</b> sondern <div style="font-family:Times;">Kriegsführung</div>')
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Visual Studio 2013 und 2015 : Show Line Numbers in editor / Zeilennummern im Editor anzeigen

Problem

Der Visual Studio Quellcode Editor zeigt keine Zeilennummern am linken Rand.
The Visual Studio Source Code editor is not showing line numbers on the left side.

Approach – Ansatz

Use the Tools->Options Menu to activate line numbers
Über den Menüpunkt Extras->Optionen können Sie Zeilennummern einblenden

Solution – Lösung

options

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ASP.NET C#: Windows Authentication / Single Sign On

Problem

In einer ASP.NET Seite möchte man den Windows-Anmeldebenutzer ermitteln.

Ansatz / Approach

In der Web-Anwendung muss man zunächst den Haken „Enable Anonymous Access“ entfernen und einen Haken bei „Enable Windows Authentication“ setzen.

Lösung / Solution

using System;
using System.Collections.Generic;
using System.Linq;
using System.Web;

/// <summary>
/// Summary description for AuthenticationService
/// </summary>
public class AuthenticationService
{
   public AuthenticationService()
   {
	//
	// TODO: Add constructor logic here
	//
   }

    public string getUsername()
    {
        string windowsLogin = System.Web.HttpContext.Current.User.Identity.Name;

        if (windowsLogin == null) return "none";

        int hasDomain = windowsLogin.IndexOf(@"\");
        if (hasDomain > 0)
        {
            windowsLogin = windowsLogin.Remove(0, hasDomain + 1);
        } //end if 

        return windowsLogin;
    }
}
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