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Makrotonale Musik als Antwort auf den Hype um mikrotonale Musik (Hype: Angine de Poitrine)

Intention

Seit Angine de Poitrine als französisches Duo für mikrotonale Musik das Internet im Sturm erobert hat, erleben wir eine aktuell scheinbar nicht enden wollende Welle der Aufmerksamkeit für mikrotonale Musik, die zwischen den 12 regulären Halbtönen spielt.

Dabei werden die 12 Halbtöne in feinere Töne unterteilt (z.B. 24 Halbtöne), so dass das temperierte System in seiner Reinheit bewusst verlassen wird um neue Klangwelten zu erschaffen.

Ich habe mir überlegt, was wohl eine Antwort auf den Hype um mikrotonale Musik sein könnte und kam auf den Begriff „Makrotonale Musik„, die die vorhandenen 12 Halbtöne auf Töne auf eine reduzierte Auswahl von Tönen zwischen 2 – 11 projeziert.

Problem

Alle bekannten Tasteninstrumente sind auf die 12 Halbtöne des temperierten Systems abgestimmt, so dass es nicht möglich ist Töne zwischen diesen Halbtönen zu spielen. Es ist somit nicht möglich sich einen Eindruck über ein Ton-System zu verschaffen, bei dem die Oktave in 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 Töne unterteilt wird.

Prämisse

Um einen Eindruck über eine solche Unterteilung zu erhalten, legen wir die Oktave des Tonintervalls zwischen C4 (261,63 Hz) bis C5 (523,25 Hz) fest.

Lösung

Für Experimente mit makrotonalen Systeme (2-11-Tonsystem), welche eine Projektion der 12 Halbtöne auf reduzierte Töne mit äquidistanten Abständen ermöglichen, wurde ein Web-Synthesizer entwickelt, welcher unter der folgenden URL erreichbar ist:

https://www.tabulaturen.de/makrotonal.html

Mit diesem Synthesizer lassen sich Experimente auf makrotonalen Tonsystemen durchführen.

Video-Demonstration

Eine sehr knappe Video-Demonstration, die die Funktionsweise kurz zeigt, findet sich hier: