Neues Projekt: Tabulaturen.de – Der kostenlose Online-Tab-Editor

Features

Hier eine Übersicht aller Features der aktuellen Version:

  • Instrumente & Stimmungen
    • Gitarre: 6-saitig (Standard, Drop D, Open G, Halbton tiefer), 7-saitig (Standard, Drop A), 8-saitig (Standard, Drop E)
    • Bass: 4-saitig (Standard, Drop D), 5-saitig (Standard)
    • Saitenzahl/-dicke passt sich automatisch an
  • Notenraster-Editor
    • Klicken zum Auswählen, Zifferneingabe (0–24) für Bundnummern, auch zweistellig
    • Pfeiltasten-Navigation, auch ohne aktive Auswahl (setzt dort fort, wo zuletzt gewählt wurde)
    • Rücktaste/Entf löscht eine Note
    • Akustisches Feedback (Tonvorschau) beim Eintippen einer Note
    • Fokus-Logik: Tippen in ein externes Textfeld hebt die Tab-Auswahl auf; Dropdowns/Buttons, die mit der Auswahl arbeiten, lassen sie bestehen
  • Rhythmus/Notenwerte
    • Viertel, Achtel, Sechzehntel – jeweils auch punktiert
    • Vierteltriole, Achteltriole, Sechzehnteltriole, Sixtole, Septole
    • Automatische Notenhälse, Balken und Tuplet-Klammern
    • Neue Schritte übernehmen automatisch den Notenwert des zuvor eingefügten Schritts (bis manuell geändert)
  • Takt & Tempo
    • Taktarten 4/4 (Standard), 3/4, 6/8, 2/4, 7/8, 5/4 – je Takt wählbar, wirkt für den ganzen Takt
    • Globales Tempo (BPM) plus Tempo-Markierungen an einzelnen Schritten (gelten bis zur nächsten Angabe)
    • BPM-Anzeige im Notenblatt-Kopf und beim Drucken
  • Artikulationen
    • Hammer-On, Pull-Off, Slide (mit Zielnote), Slide Up, Slide Down (frei, ohne Zielnote)
    • Tapping, Tremolo, Vibrato, Release
    • Bends: ¼, ½, Ganzton, 1½, Doppelbend
    • Dead Note (x), Let Ring
    • Harmonic/Flageolet, Pinch Harmonic
    • Downstroke (⊓), Upstroke (V)
    • Palm Mute: manuell je Schritt oder als dauerhafter Modus (neue Noten automatisch gedämpft, bis deaktiviert)
  • Wiedergabe
    • Web-Audio-Synthese mit Zupf-Klang, berücksichtigt Zählzeiten, Tempowechsel, Taktarten und Triolen/Tuplets korrekt
    • Artikulationsgerechte Klänge: echte Bend-/Slide-/Release-Pitchverläufe, Vibrato-LFO, Tremolo-Nachschlagen, perkussiver Dead-Note-Sound, oktavierter Harmonic-Klang, weicher Legato-Anschlag, Downstroke/Upstroke-Akzent, verlängertes Let Ring
  • Optik
    • Weißes Papier-Notenblatt-Design (Songsterr-artig) auf dunklem Werkstatt-Hintergrund
    • Mehrere Systeme/Takte untereinander wie ein echtes Blatt, inkl. Taktnummern und Taktart-Anzeige
  • Drucken
    • DIN-A4-Ansicht mit identischer Notation (Notenhälse, Tuplets, Artikulationen, Taktarten, Tempo) wie am Bildschirm
    • Titel, Autor, Tempo, Datum im Druckkopf
  • Server-Speichern/Laden (eigenes PHP/MySQL-Backend)
    • Speichern mit Titel, Autor, IP-Erfassung, Captcha-Schutz (bildbasiert, tokenbasiert)
    • Suche mit Anfangsbuchstaben-Filter, Autor-Filter, Titel-Type-Ahead
    • Zeigt standardmäßig nur die neueste Version jedes Songs; Aufklapp-Pfeil zeigt bei Bedarf ältere Versionen
    • Versionierung: erneutes Speichern nach dem Laden erzeugt automatisch eine neue, verknüpfte Version – die alte bleibt erhalten
    • Sicherheitsabfrage (Ja/Nein) vor „Alles löschen“
    • Aufklappbarer Bereich „Laden / Speichern / Einbinden“ (standardmäßig zugeklappt)
  • Einbetten
    • Embed-Modus per URL-Parameter (?embed=1&id=...): zeigt nur Notenblatt, Abspielen- und Drucken-Button
    • Button „Vollständig auf Tabulaturen.de öffnen“ (neuer Tab, volle Editor-Ansicht)
    • Ein-Klick-Kopieren von Einbettungscode: HTML/iFrame, WordPress (Custom-HTML-Block), phpBB-BBCode, reiner Link

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Makrotonale Musik als Antwort auf den Hype um mikrotonale Musik (Hype: Angine de Poitrine)

Intention

Seit Angine de Poitrine als französisches Duo für mikrotonale Musik das Internet im Sturm erobert hat, erleben wir eine aktuell scheinbar nicht enden wollende Welle der Aufmerksamkeit für mikrotonale Musik, die zwischen den 12 regulären Halbtönen spielt.

Dabei werden die 12 Halbtöne in feinere Töne unterteilt (z.B. 24 Halbtöne), so dass das temperierte System in seiner Reinheit bewusst verlassen wird um neue Klangwelten zu erschaffen.

Ich habe mir überlegt, was wohl eine Antwort auf den Hype um mikrotonale Musik sein könnte und kam auf den Begriff „Makrotonale Musik„, die die vorhandenen 12 Halbtöne auf Töne auf eine reduzierte Auswahl von Tönen zwischen 2 – 11 projeziert.

Problem

Alle bekannten Tasteninstrumente sind auf die 12 Halbtöne des temperierten Systems abgestimmt, so dass es nicht möglich ist Töne zwischen diesen Halbtönen zu spielen. Es ist somit nicht möglich sich einen Eindruck über ein Ton-System zu verschaffen, bei dem die Oktave in 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 Töne unterteilt wird.

Prämisse

Um einen Eindruck über eine solche Unterteilung zu erhalten, legen wir die Oktave des Tonintervalls zwischen C4 (261,63 Hz) bis C5 (523,25 Hz) fest.

Lösung

Für Experimente mit makrotonalen Systeme (2-11-Tonsystem), welche eine Projektion der 12 Halbtöne auf reduzierte Töne mit äquidistanten Abständen ermöglichen, wurde ein Web-Synthesizer entwickelt, welcher unter der folgenden URL erreichbar ist:

https://www.tabulaturen.de/makrotonal.html

Mit diesem Synthesizer lassen sich Experimente auf makrotonalen Tonsystemen durchführen.

Die Erweiterung auf mikrotonale Skalen bis 30 hab ich hier in einer neueren Version entwickelt:

https://www.tabulaturen.de/mikrotonal.html

Video-Demonstration

Eine sehr knappe Video-Demonstration, die die Funktionsweise kurz zeigt, findet sich hier: