Kategoriearchiv: Musik

VST Instrument: Realistische Schlagzeugsounds / Toontrack ezDrummer 2 Bundle

Vorwort

Das VST Instrument „ezDrummer 2“ von Toontrack erschien im Mai 2014 als Nachfolger von ezDrummer. Der Hersteller Toontrack, welcher ursprünglich von dem Songwriter Mattias Eklund verkörpert wurde, startete mit der Entwicklung vor 15 Jahren als Experiment mit dem Ziel ein bedienbares Schlagzeuginstrument mit realistischen Sounds für Liedermacher zu erschaffen. Das erste Produkt war die Schlagzeugbibliothek „Drumkit from hell“ und erlangte in kurzer Zeit große Bekanntheit im produzierendem Musikgewerbe. Toontrack besteht mittlerweile aus weltweit 30 Mitarbeitern und bietet über 32 Erweiterungsbibliotheken (EZX) für ezDrummer 1 und 2. Die Erweiterungen decken die Bedürfnisse sämtlicher Musikgenres ab, wobei die Stärken von Toontracks Sample-Libraries eindeutig bei akustischen Schlaginstrumenten liegen.

Bezugsquelle: Boxed oder lieber als Downloadversion?

Da ich meine VST-Instrumente gerne im Schrank stehen habe und mir durch die Verpackung gerne den Besitz einer erstandenen Originalversion ins Gedächtnis rufe, kaufe ich meine Instrumentenbibliotheken i.d.R. nur mit Originalverpackung als boxed Version. Obwohl wir hier in Fulda einen guten Musikfachmarkt haben, sind diese Bibliotheken allerdings auf eine sehr spezielle Zielgruppe zugeschnitten. Fündig wird man bei notorischen Versandhändlern wie Thomann oder Music Store, die die boxed Version zum Versand anbieten.

Nun habe ich das ezDrummer 2 Bundle (boxed) bei Thomann für 199 EUR mit zwei kostenlosen Erweiterungen erstanden, die man sich nach der Installation frei aussuchen darf. Die Bestellung bei Thomann dauerte ca. 4-5 Tage, da man auf solche Ideen ja meistens an Wochenenden kommt, an denen man mal Zeit hat seinen Hobbys nachzugehen. Wer also sofort loslegen will, kann sich zwar für die Downloadversion entscheiden, die FAQ von Toontrack verneint allerdings die Frage der Nachbestellung einer boxed Version, wenn die Downloadversion bereits erstanden wurde.

Und wenn dann der Postmann mal kommt sieht die Verpackungsvariante so aus:

Meine Verpackung war lieder nicht ganz einwandfrei, wie man auf der Foto erkennen kann. An den Ecken befanden sich direkt nach dem Auspacken bereits Eselsohren, was vermutlich dem mangelndem Wertempfinden der Verpackungsfachkraft bei Thomann zuzuschreiben ist. Mit dem Leitspruch „Meet your new Drummer“ ist die Box auch etwas klein geraden, passt von der Höhe her aber in einen DVD Schrank, wenn dieser 1 cm Luft nach oben bietet. Die Verpackung ist nämlich 1 cm höher als eine normale DVD.

Wer jetzt einen optischen Datenträger im Verpackungsinhalt erwartet wird leider enttäuscht. Eine kleine Überraschung, die man beim Lesen der ersten Zeile auf der Rückseite erfährt ist nämlich, dass sich in der Box lediglich ein Zettel mit Codes für ezDrummer 2 und die erstandenen zwei Expansion Libraries befindet. Das ist schon enttäuschend, da selbst der kostenlose DrumMic’A von Sennheiser eine gepresste DVD bei der Bestellversion für Lau beiliegen hat.

Auf der Rückseite wird die Auslegung für kreative Songwriter-Zwecke mit intuitiven, bahnbrechenden Soundgestaltungsmöglichkeiten angepriesen. Außerdem könnte man komplette Drumtracks erstellen ohne die Notwendigkeit das Tool zu verlassen. Damit ist vermutlich ein Mini-Sequencer für MIDI-Noten gemeint, wie der Screenshot suggeriert, womit das Programm im Stand-Alone-Modus betrieben werden kann. Hierfür gibt es die Möglichkeit aus vordefinierten MIDI-Grooves, welche man per Drag&Drop auf eine Spur zieht, Komplettsongs zu komponieren.

Auf der linken Innenseite, welche sich den enthaltenen Drum-Sounds widmet,  ist eine Abbildung des Tonstudios in London, wo die Drumsounds der Standardbibliotheken „Modern“ und „Vintage“ auf 7 verschiedenen Schlagzeugsets aufgenommen worden.

Schlagzeuge:

  • DW Collector’s Maple (Modern)
  • Yamaha 9000 (Modern)
  • Gretsch USA Custom (Modern)
  • Ludwig 1960s (Vintage)
  • Ludwig Vistalite (Vintage)
  • Sonor
  • Tama
  • Brady

Verwendete Studiokonsolen und Mischpulte:

  • Neve 88R (Modern)
  • EMI TG12345 (Modern)
  • REDD.51 (Vintage)

Zusätzlich sollen

  • 9 Snare Drums
  • 7 Bass Drums
  • 3 verschiedene Hi-Hat Sets
  • 10 verschiedene Crash-Becken
  • 3 verschiedene Ride-Becken
  • 10 weitere Schlaginstrumente

enthalten sein.

Die rechte Innenseite soll die Funktionen, die das Songwriting/Liedermachen unterstützen, besonders hervorheben.

Grooves für den eigenen Song finden:

Über den MIDI-Browser lassen sich von prominenten, professionellen Schlagzeugern voreingespielte Midi-Klötzchen zu Songs zusammenstückeln. Ich persönlich nutze diese Funktion recht wenig, da ich immer eine konkrete Vorstellung habe wie sich mein Schlagzeug an einer Stelle vom Song anhören soll. Außerdem gibt es eine „Tab2Find“ Funktion, bei der man durch Hämmern auf eine Taste anhand eines Algorithmus Vorschläge für ein passendes Groove-Klötzchen bekommt.

Vermenschlichung der Schlagzeugspur:

Ein ezSchlagzeuger hat bei den Midi Grooves eine führende Hand, welche bei ezDrummer als „Power Hand“ bezeichnet wird. Wenn man vordefinierte Grooves aus dem Midi-Sortiment auswählt, lässt sich die Power Hand auf ein anderes Instrument umstellen, was z.B. bei einem treibendem Hi-Hat, zu einem treibendem Ride-Beat umgestellt werden kann. Diese Funktion scheint daher auch nur bei vordefinierten MIDI-Grooves sinnvoll.

Es gibt einen Amount-Parameter, welcher die Wahrscheinlichkeit berechnet, mit der ein echter Schlagzeuger Noten hinzufügen oder weglassen würde.

Midi-Grooves arrangieren für einen kompletten Song:

Die vordefinierten Midi Grooves lassen sich per Drag&Drop auf eine Spur (also einen Mini Sequencer) ziehen und arrangieren. Wenn man ein e-Schlagzeug hat, können eigene Songs aufgenommen, geschnitten und quantisiert werden.  Der Komplettmix lässt sich wieder für eine DAW entweder als MIDI exportieren oder per Drag&Drop direkt auf eine Spur der DAW gezogen werden. Alternativ lässt sich die Schlagzeugspur direkt als Audio exportieren.

Gestaltung der Soundausgabe:

ezDrummer 2 hat eine eigene Mixeroberfläche mit diversen Effekten, die für jedes Set vordefiniert werden. So hat z.B. das Kit „Disco Pop“ einen Equalizer für Kick, Snare und Toms, welcher sich über die Drehknöpfe auf der Mixeroberfläche bedienen lässt. Das Kit „Basic“ (Modern) hat überhaupt keinen Equalizer, dafür aber Reverb, Compressor, Pitch für Becken und Mikrofoneinstellungen.

Über die Auswahl der Schlaginstrumente lassen sich bis zu einem bestimmten Maß auch gecustomizte Schlagzeugkits erstellen.

Auf diesem Bild sieht man nochmal den Verpackungsinhalt – eine CD/DVD ist nicht vorhanden. Lediglich ein eingeschweister Zettel, auf dessen Rückseite sich 3 Codes für das Bundle befindet sind vorhanden.

Systemanforderungen

Laut Verpackungsrückseite:

  • Windows 7 oder neuer
  • … entweder Pentium 4 oder Athlon Prozessor mit 2 GB RAM
  • … oder Mac OS 10.6 oder neuer, Intel-basierter Mac mit 2 GB RAM
  • Mindestens 4 GB freier Festplattenplatz
  • Professionelles, ASIO-fähiges Audio Interface empfohlen
  • eine DAW wie Cubase, Reaper, Pro Tools, Logic, Garageband usw… die VST-, AAX-, Audio Unit- oder RTAS- Schnittstellen unterstützt ist empfohlen, aber der Stand-Alone Betrieb ohne DAW ist durch den integrierten Mini-Sequencer möglich
  • Es wird darauf hingewiesen, das man außerdem die Systemanforderungen jeder EZX Erweiterung beachten sollte.

Ich empfehle für VST Instrumente generell eine SSD Platte, das steht aber nicht auf der Verpackungsrückseite :-).

Außerdem: Ein Internetzugang ist notwendig, da die komplette Software bei Toontrack vorher runtergeladen werden muss.

Test: ezDrummer 2 mit EZX Metal Machine

Genug gefaselt, ich habe mir als erste Extension die Erweiterung „Metal Machine“ ausgesucht und dabei folgendes Ergebnis erzielt:

Fazit:

Ich persönlich finde, das ezDrummer 2 eine sehr gelungene Schlagzeugbibliothek ist. Die Vielfalt, Dynamik, die vorgefertigten MIDI-Grooves und der Sound, sowie die zahlreichen Making-Of-Videos im Internet haben mein Denken in der Richtung sogar manipuliert, dass es die Beste Schlagzeugbibliothek ist. Zu Zeiten als ich noch kein Geld hatte mir solche Plug-Ins zu leisten, habe ich immer von dem Drumkit from Hell von Toontrack geträumt. Heute gibt es aber viel coolere Toontrack-Erweiterungen, die viel besser klingen.

Für Leute, die kein Geld ausgeben können oder wollen, bieten sich für realistische Schlagzeugsounds zwei weitere tolle kostenlose VST Instrumente an:

http://www.powerdrumkit.de/

Das Powerdrumkit, welches mal ursprünglich Geld kostete, ist das Schlagzeug, welches ich bei Exhaust Fire verwendet habe: https://www.capri-soft.de/blog/?p=1825

http://de-de.sennheiser.com/drummica (Kontakt 5 Player benötigt)

Mit DrumMic’a hab ich selber noch nichts komponiert, obwohl es sehr vielversprechend aussieht. Außerdem erhält man auf Wunsch eine CD von Sennheiser, was bei Toontrack trotz des Preises von ein paar hundert EUR nicht der Fall ist :-).

VST-Instrumente: East West Composercloud X / supergünstig ohne mehrmonatiges Abo ALLE Instrumente bei Bedarf nutzen

Vorwort

Der Name East West ist jedem, der bereits nach realistisch klingenden Orchester VST Libraries gesucht hat, ein Begriff. Da sieht man ein YouTube-Video, hört einige Klangbeispiele und schon würde man am Liebsten alle VST-Instrumente kaufen… wenn da nicht der Preis wäre. Die wenigsten Musiker können sich sofort 2-3 Soundbibliothekten im Wert von 1000 EUR anschaffen und würden es auch gar nicht tun, wenn man nicht gerade für eine professionelle Filmpostproduktion und Nachvertonung bezahlt wird.

Das Produkt…

Wie wäre es aber, wenn man ALLE Produkte von East West für einen kleinen Obolus von 35 EUR für einen Monat verfügbar hätte um eventuell auch zu testen, welche Instrumente gut klingen und welche nicht? Bisher war das leider nicht möglich, doch nun hat East West auf diese Anforderungen reagiert und die „Composercloud X“ geschaffen. Hierbei handelt es sich um einen Downloadmanager „East West Installation Center“, welcher mit Lizenzen, die über ein monatliches Nutzungsentgelt abgerechnet werden, jederzeit zum Monatsende unscharf gemacht werden kann.

Der Downloadmanager, welcher lediglich die Sample Libraries für das sogenannte „Play“-VST-Instrument runterlädt (ähnlich dem KONTAKT Player), sieht folgendermaßen aus:

Der eigentlich East West Player lädt am Anfang das Theme Stratocaster 56 und ist Inhaltleer:

Die Masken ändern sich, sobald man links oben über „Main Menu“ -> „Open“ eine heruntergeladene Bibliothek auswählt. Die Bibliotheken sollten sich auf einer schnellen Festplatte (am besten SSD Platte) befinden, da sie sich (z.B. auch bei neueren Notebooks) oft wegen der 5400 RPM Platte verschlucken.

Das Abo

Das Abo kostet monatlich 35 EUR und lässt sich jederzeit zum Monatsende kündigen. Hierzu muss man lediglich die Auto-Renew Funktion auf der Website ausschalten.

Somit ist es kein Problem längere Zeit die Libraries ungenutzt zu lassen, will man hingegen nach Ablauf einer Lizenz eine Komposition wieder laden erhält man folgende Meldung:

Die Librarys lassen sich dann nach Ablauf auch wieder reaktivieren, indem man Auto-Renew wieder auf „On“ stellt:

Wenn der Downloadmanager im Hintergrund auf ist, zeigt er meistens sofort „Updating Licences an“.

Macht man den Downloadmanager zu und wieder auf erhält man den Button „Activate“, der eine Reaktivierung der Lizenzen ermöglicht:

Sollte ein weißes Fenster beim Anklicken des Activate-Buttons erscheinen, welches sich nicht mehr schließt, lohnt sich eine Neuinstallation der Play-VST-Software – danach war es bei mir beim ersten Mal weg. Beim zweiten Mal (also nachdem Licence renewal) habe ich unter Windows 10 nach ausprobieren sämtlicher Kompatibilitäseinstellungen in dem „Hat das Programm richtig funktionert?“-Assistenten mit der Wahl von undefinierten Sachen Erfolg – das leer Fenster ist in Wirklichkeit die iLok-Aktivierung, die auf einmal bei mir angezeigt wurde.

Fazit

Die Composercloud bietet die volle East West Power und lässt sich bei Bedarf auch kündigen (Auto-Renew = Off) wenn sie nicht jeden Monat benötigt wird. Die Lizenzaktivierung im Installation Center hat z.Zt. noch eine Kinderkrankheit, in der das iLok-Manager-Fenster (das ist so ein Licence-Anbieter den East West verwendet, der auch Dongels etc anbietet) ohne Inhalt erscheint. East West verwaltet da irgendeine eigene iLok-Lizenz für einen selbst (wie sie im Account dann beschreiben), von der man aber das Kennwort nicht kennt.

Test von East West Symphonic Choirs : Carl Orff – O fortuna – Carmina Burana

Aus dem Hause EastWest kommt ein realistisch klingendes Chor-Instrument inklusive Texteditor mit dem Namen „EastWest Symphonic Choir“, welches sich in alle gängigen DAWs als Plugin laden lässt. Ich wurde auf die Bibliothek aufmerksam aufgrund diverser YouTube Videos. Im klassischen Stil lassen sich hiermit die eignen Kompositionen mit einem Chor preiswert aufwerten, welcher seine Facetten mit verschiedenen Setups (Knabenchor, Männerchor, Frauenchor) präsentiert.

Eine relativ gelungene Umsetzung von Carl Orffs „O Fortuna“ machte mir persönlich Lust das Instrument mal genauer unter die Lupe zu nehmen:

Hier ist die original Version:

Hier die nachgemachte Version mit East West Symphonic Choirs Erweiterung „Voices of the Apokalypse“

Meine Idee war es, den Chor zu meiner persönlichen Selbstbeweihräucherung singen zu lassen. Der Text ist der folgende:

Björn Karpenstein ist ein kluger Mann
Björn Karpenstein ist ein kluger Mann
Björn Karpenstein ist klug
Ja er ist schlau

Meine etwas halbherzige Umsetzung hört sich folgendermaßen an:

An dieser Stelle habe ich den Chor in ein episches Metalstück mit vordefinierten lateinischen Phrasen eingebaut:

https://soundcloud.com/bj-rn-karpenstein/chor-metal

Wenn man den Chor in Deutsch verständlicher singen lassen möchte, hat man die Möglichkeit die härte der stimmlosen (P T K …) und stimmbehafteten (M N W…) Konsonanten zu erhärten, sowie für eine deutsche Aussprache die Vowels von „English“ auf „Latin“ zu schalten.

Ein sehr gutes Tutorial bietet hierbei Michael:
Tutorial Video 1:

Tutorial Video 2:

Tutorial Video 3:

Tutorial Video 4:

Test: VST-Instrument (ProjectSAM Orchestral Essentials 1) / Orchester Library: Exploring Exoplanets (Orchestral Movie Theme)

Beschreibung

Hier ist mein erster Test der Orchester Bibliothek „Orchestral Essentials 1“ von ProjectSAM, welches für 350 EUR erstaunlich gute Orchester-Sounds bietet.

Mein erstes Hörbeispiel:

Durch die Verwendung der Velocity (Anschlagstärke / Anschlagdynamik) und weiteren Automatisierungsparametern lassen sich klangdynamische und pompös, kraftvoll klingende Orchestereinlagen mit einem episch-realistischen Kino-feeling produzieren.

Verwendete Tools

  • Cubase 9 Pro (geht aber auch mit jeder anderen DAW)
  • ProjecSAM Orchestral Essentials 1
  • CME M-Key Keyboard mit 48 Tasten
  • Kontakt 5 Player (kostenlos)

Empfehlungen

Empfehlungen zum Kauf

Zunächst würde ich aber erstmal davon abraten, die Soundlibrary direkt bei ProjectSAM zu kaufen, da sich der angezeigte Preis von 299€ aufgrund der exkludierten Mehrwertsteuer im Endeffekt als teurer (355 €) erweist, als das Paket direkt bei einem deutschen Händler zu erwerben. Ich wollte die Bibliothek natürlich sofort nutzen und habe mich daher für die Downloadversion entschieden. Einige Tage später wollte ich dann doch die Box mit den USB Stick zu der Software haben, wozu mir 22€ extra berechnet wurden. Inklusive der 19 Prozent MwSt. und der nachträglich gelieferten boxed Version, hat mich die Spaß also 377 € gekostet. Es gab zwar einen 25 € Gutschein zum kauf der Sample Library, den man beim Kauf einer neuer Bibliothek direkt auf der Seite einlösen kann, die generell höheren Preise lassen den Erwerb bei einem Händler allerdings als bessere Alternative erscheinen.

Wer das Feeling beim Auspacken von Software liebt, sollte natürlich eine boxed Version kaufen, die kann man dann in einer relativ hübschen Verpackung im Regal einstauben lassen:

Systemanforderungen -und empfehlungen

Nun sollte man denken, dass so ein VST Instrument auf einem aktuellem Rechner ohne Probleme laufen sollte. Das ist leider nicht so ganz der Fall.. Ich habe mir beispielsweise einen nagelneuen Laptop mit i7-Prozessor im MediaMarkt kauft.

http://www.mediamarkt.de/de/product/_acer-aspire-v-17-nitro-vn7-792g-70rv-2163531.html

Das gilt nicht ausschließlich für diese Library, da 5400 RPM generell zu langsam für die meisten Sample-Libraries ist.

Eigenbeurteilung

Die Instrumente sind zwar nicht immer einzeln anwählbar, aber in Ihrer Aufnahmenform bilden sie ein sehr gutes Setup „Orchestergraben“ wie auf dem Screenshot unten dargestellt, der unverändert übernommen werden kann und ein absolutes Orchestererlebnis garantiert.

Cubase 9 Pro: Kontakt Player 5 (Sennheiser DrumMic’a) not available under VST Instruments / Kontakt Player 5 (DrumMic’a) nicht gelistet bei VST Instrumente

Problem

Nach der Installation von Sennheisers Drummica (bzw. Kontakt 5 Player) wird unter Cubase 9 Pro der Kontakt Player 5 nicht als Auswahl angezeigt. Diesen muss man auswählen, um Kontakt 5 Player Instrumente (z.B. Drummica) zu nutzen.

After the installation of Sennheisers DrumMic’a (specifically Kontakt Player 5) the Kontakt Player is not listed in the VST Instruments section.

Analysis – Analyse

Die Kontakt 5 Player Installation hat ein 64 Bit Verzeichnis mit den DLL’s angelegt. Die DLL’s wurden weder in VST Verzeichnisse kopiert noch wurde der neue Kontakt 5 Player Pfad als VST Verzeichnis definiert.

„C:\Program Files\Native Instruments\VSTPlugins 64 bit“

After the Kontakt 5 Player installation a new 64 Bit directory is created with the DLL files, that is currentyl not in the VST Plugin paths.

„C:\Program Files\Native Instruments\VSTPlugins 64 bit“

Ansatz – Approach

Anstelle die DLL’s in ein VST-Verzeichnis zu kopieren, legen wir den Pfad als neuen VST-Plugin-Pfad an.

Instead of copying the DLL files in a VST directory, we will create this folder as new VST plugin path.

Lösung – Solution

Unter „Geräte->Plug In Manager“ fügen wir die Kontakt 5 Player DLL’s hinzu, indem wir den Pfad „C:\Program Files\Native Instruments\VSTPlugins 64 bit“ anlegen. Nun wird Kontakt 5 Player gefunden.

Anmerkung: Sollte es Probleme beim Upgrade auf die neue Kontakt 5 Player Version geben (Download fehlgeschlagen im Service Center), kann man die neuste Version einfach von der Native Instruments Website runterladen und neu installieren. DrumMic’a Libraries sind danach in der neuen Kontakt 5 Player Version auswählbar.

Under „Devices->Plug In Manager“ we add the Kontakt 5 Player DLL path as new VST directory „C:\Program Files\Native Instruments\VSTPlugins 64 bit“. After that Kontakt 5 Player will be found.

Guitar Tab / Tabs : Pirates of the caribbean / Fluch der Karibik Tabulaturen

Intention

I have transcripted the theme of the pirates of the caribbean movie by Hans Florian Zimmer to play it on one accoustic guitar. It is not completely conform to the original music because i wanted to keep it playable on one guitar.

If you want to buy the original transcription watch out amazon.com or click here.

If you want to see and hear my transcripted version, download the free software „Tux Guitar“ and my Tux Guitar file. In Tux Guitar you can slow down the tempo.

It will looks like this:

VST Plugins in C++ mit WDL-OL: Signalverarbeitung durch INSERT-Effekte und ihre Auswirkungen

Intention

In diesem Artikel dokumentiere ich meine ersten Erkenntnisse, die ich als Informatiker, Musiker und Cubase-Benutzer bei der Entwicklung von VST Plugins in C++ mache. Der Artikel wirkt daher sehr Ich-bezogen, da ich mich auf meinen eigenen Explorations-Lerntyp konzentriere. Ich bin allerdings kein Egozentriker :-/ …

Vorwort

Als musik- und programmierbegeisterterter DAW-Nutzer (ich bin Cubase Fan), fehlt einem oft noch der Draht zu der eigentlichen Audiosignalverarbeitung, die sich durch (Hall-/Echo-/Sustain-…) Effekt-Algorithmen und Heuristken manifestiert und dem eigentlich Werkzeug das Leben einhaucht, dass es benötigt um eine Audioverarbeitungsaufgabe mit mathematischen Modellen zu erfüllen.

Es ist mir als Informatiker bewusst, dass digitale Signale über eine Soundkarte gesendet werden, um dann über einen A/D-Wandler im analogen, physischen Raum Schalldruckschwankungen über Lautsprechermembranen zu erreichen. Ich kenne WAV-Dateien, und weiß dass diese in unterschiedlichen Sample-Raten (44100 Hz, 22050 Hz, 48000 Hz, 96000 Hz… [Samples/Sekunde])  und Auflösungen (z.B. 16 Bit, 24 Bit, 32 Bit float) existieren.

Als Cubase-Nutzer kenne ich die ASIO-Einstellungen (Menü Geräte –> Geräte konfigurieren) und habe bereits den Parameter Buffer Size bemerkt, welcher sich proportional auf die Eingangs- und Ausgangslatenzen, sowie reziprok auf meine CPU-Auslastung auswirkt.

asio_buffer_size

Als Musiker weiß ich geringe Latenzzeiten natürlich zu schätzen :-). Wer kann schon ein Instrument mit dem richtigen Timing auf den Takt einspielen, wenn er das akustische Ergebnis verzögert hört.

Nach dem Artikel Rechenlast beim Mixen verringern aus der c’t musik kreativ 2016 – S. 113 splittet man aufgrund dieses Buffers die Aufnahme in 3 Teile:

  1. Aufnahmephase: Alle komplexen INSERT-Effekte rausnehmen, kleine Sample Buffer einstellen, alle Spuren in Mono Aufnehmen die nicht zwingend Stereo sein müssen (Gesang, Kick, Bass….). Der Mix wird hierdurch auch transparenter, wenn man die Mono-Spuren im Nachgang im Stereopanorama verteilt.
  2. Mixingphase: Aufwendige Effekte hinzuschalten, Sample-Buffer erhöhen
  3. Masteringphase: Rohmix auf Stereospur mit 24-Bit Wortbreite rendern, hohen Sample-Buffer einstellen, so dass man die Masteringeffektkette wieder auf 96 khz fahren kann.

VST Insert-Effekte

Das Grundgerüst

Nachdem ich nun mit dem WDL-OL Framework von Oli Larkin und Visual Studio 2015 ein kompilierfähiges C++-Grundgerüst dank des Tutorials von Martin Finke erzeugt hatte, bemerkte ich schnell den Anwendungsbereich der Signalverarbeitung, der sich für mich anfänglich unkompliziert durch Probieren und Testen offenbaren sollte. Dabei machte ich ein paar (für den Profi triviale) Feststellungen, die ich hier niederschreiben möchte.

Wie sieht nun ein INSERT-Effekt in C++ aus? Was bekomme ich von der DAW von außen geliefert? Was kann ich damit machen? Wie gebe ich es an die DAW zurück?

basic1

In C++ passiert bei einem INSERT-Effekt alles in der Funktion „ProcessDoubleReplacing“, die als Übergabeparameter

  • die Amplitudenwerte des zu bearbeitenden Signals (*input)
  • die Amplitudenwerte des bearbeiteten Signals (*output)
  • die Puffergröße der ASIO-Einstellungen (hier 512)

als Zeiger erhält. Da diese Zeiger auf den tatsächlichen Wert im output-Buffer zeigen, kann die Funktion ohne Rückgabeparameter auskommen und wird VOID deklariert.

Digitale Verzerrung

Einer der einfachsten INSERT Effekte ist die digitale Verzerrung, bei der lediglich die Amplituden abgeschnitten werden müssen. Im Gegensatz zu einer weichen „analogen“ Verzerrung, wie sie durch die Röhren eine Gitarrenverstärkers statt finden kann und durch die Klangcharakteristik eines hart aufgehängten Lautsprechers in ihrer „Wärme“ abgerundet wird, legt die digitale Verzerrung lediglich durch das Abschneiden von Amplituden (auch Clipping genannt) wert auf Distortion / Verzerrung um jeden Preis.

Ein Gitarrenröhrenverstärker fügt dem Signal zunehmend geradzahlige Harmonische (Obertöne) zu und das Signal wird zunehmend weich begrenzt (soft clipping – Wärme).

Bei der digitalen Verzerrung nähern wir uns einer Rechteckform des Signals an (hard clipping – Digitale Verzerrung).

softvshardclipping

Links: Hard-Clipping (Digitale Verzerrung)
Rechts: Soft-Clipping (Wie bei einer Röhre)

Der Hard-Clipping-Algorithmus (links) flacht also nicht wie rechts die Spitzen ab sondern nimmt einfach den überschreitenden Wert als gegebenes Maximum hin. Programmiert sieht das folgendermaßen aus:

mainfunction

mThreshold: Beinhaltet einen Wert zwischen 0 und 1, der mit einem Regler eingestellt wurde.

fmin(): Gibt hier den input-Amplitudenwert zurück, es sei denn mThreshold wird überschritten – dann wird mThreshold zurückgegeben.

fmax(): Gibt den input-Amplitudenwert zurück, es sei den mThreshold wird unterschritten, dann wird -mThreshold zurückgegeben.

 

Oszillation auf die Welle „draufmodulieren“

Ich schrieb eine Klasse „Oscillator.cpp“, die eine Sinus- bzw. Cosinusschwingung generierte. Zunächst dachte ich, dass das simple „addieren“ einer Welle auf die andere eine völlig andere Klangcharakteristik erzeugen würde…. aber es erzeugte eher etwas wie das „Zusammenmischen“ von zwei Signalquellen, so als ob man ein Signal mit dem Mischpult in das andere „reindreht“. Wenn ich so recht drüber nachdenke kann ein Lautsprecher ja auch nur „eine“ Welle erzeugen… diese Welle muss sich aber je Signalquelle unterscheiden… Man erreicht also das „Mixen“ mehrerer Signalquellen durch das aufaddieren von Schwingungen. Und an dieser Stelle wird einem auch klar, dass eine natürliche Schwingung, beispielsweise der Ton eines Instrumentes, aus mehreren Teilschwingungen besteht und nur durch unsere Erfahrung als zwei oder mehrere unterschiedliche Signalquellen interpretiert werden kann. So hat zum Beispiel bei einem Schlagzeug die Bass-Drum einen hohen „Klick-Anteil“, einen druckbringenden „Körper-Anteil“ und einen tiefen „Bass-Anteil“, den man über einen Equalizer separieren kann, und der sich alleinstehend völlig anders anhört.

basic3

Phasenauslöschung: Wenn sich Wellen gegenseitig auslöschen

Ich richtete den linken und den rechten Kanal nun aufeinander und dachte dass sich das „zugemischte“ Signal durch die 180 Grad Phasenverschiebung (um PI) vollständig auslöschen müsste. In Wirklichkeit wurde es aber nur leiser. Ich vermutete, dass hier die kreisförmige Ausdehnung des Schalls aus den Boxen eine Rolle spielt. Wenn man dies bereits im Rechner macht, ist das Resultat bekanntermaßen Stille.

sin(x)+sin(x+PI)=0;

Der Cosinus ist quasi eine Phasenverschiebung um 90 Grad. In einer DAW könnte dies durch das Verschieben einer Audiospur nach rechts bedeuten.

phase_02

180 Grad ist dann noch weiter geschoben…

phase_03

(Bild-Quelle: delamar.de)

Jetzt werden beim Zusammenmischen der beiden Quellen die Amplitudenwerte addiert, wie es im Abschnitt „Oszillation auf die Welle draufmodulieren“ bereits gezeigt wurde. Und genau diese Tatsache führt also zu einer Phasenauslöschung! Eine Phasenauslöschung kann also auch durch die ungünstige Lage von Audiomaterial auf der Zeitachse stattfinden. Wen man das Material ein Stück nach rechts oder links schiebt (natürlich so, dass es nicht merkbar ist) könnte das Resultat auch wieder anders aussehen.

Wenn ich nun die Boxen aufeinander richte erhalte ich tatsächlich Stellungen im Raum, an denen das Signal fast verschwunden ist. Durch die kreisförmige Ausdehnung des Schalls um die Boxen wird es aber nicht vollständig terminiert.

Hier habe ich mein Experiment dokumentiert:

Schalte ich den Cubase Stereo Out Mix auf Mono, indem ich das „Stereo Enhancer“ Plugin in den INSERT-Effekten des Stereo-Outs auf Mono hinzuschalte (links unten ist ein MONO-Button wenn es geladen wurde), ist das Signal wirklich verschwunden bevor es den Computer verlassen hat (Phasenauslöschung bereits Digital).

VST Instrumente

Der Unterschied zu Insert-Effekten

Im Tutorial von Martin Finke wird ein Python-Skript verwendet, um aus den IPlugSamples ein Template für ein neues Projekt zu generieren. Als Grundlage meiner bisherigen Projekte wurde immer das selbe Startprojekt IPlugEffekt verwendet. Meine Vermutung war zunächst, dass jetzt ein anderes Template als Grundlage für ein VST Instrument genutzt wird. Allerdings kann man einen VST Insert Effect mit wenigen Handgriffen in der Quelldatei „ressource.h“ in ein VST Instrument umwandeln.


// #define PLUG_CHANNEL_IO "1-1 2-2"
#if (defined(AAX_API) || defined(RTAS_API))
#define PLUG_CHANNEL_IO "1-1 2-2"
#else
// no audio input. mono or stereo output
#define PLUG_CHANNEL_IO "0-1 0-2"
#endif

 

// …
#define PLUG_IS_INST 1

// …
#define EFFECT_TYPE_VST3 „Instrument|Synth“

// …
#define PLUG_DOES_MIDI
[/javascript]

„0-1 0-2“ bedeutet kein Input und einen Output (Mono) oder  kein Input und zwei Outputs.

PLUG_IS_INST 1“ macht aus dem INSERT Effect endgültig ein Instrument.

Inputs sind bei Instrumenten unnötig, da ein Instrument selber als Signalquelle für den Gesamt-Mix genutzt wird. Die Funktion „ProcessDoubleReplacing“ bekommt als Übergabeparameter allerdings weiter hin die Inputs geliefert. Ich habe noch nicht herausgefunden wofür das gut sein soll ;-).

Inputs sind bei Instrumenten unnötig, da ein Instrument selber als Signalquelle für den Gesamt-Mix genutzt wird. Die Funktion „ProcessDoubleReplacing“ bekommt als Übergabeparameter allerdings weiter hin die Inputs geliefert. Ich habe noch nicht herausgefunden wofür das gut sein soll ;-).

Music Production: Workflow bei der Nachbearbeitung von Gesang

  1. Gesang aufnehmen
  2. Tonhöhen und Intonationen mit z.B. Melodyne oder VariAudio korrigieren
  3. Zischlaufte mit Deesser eleminieren (z.B. SPITFISH oder Fabfilter Pro-C 2)
  4. Einer oder mehrere Kompressoren über die INSERTs in Reihe schalten (Achtung: Gesang hat  die größte Dynamik daher können mehrere Kompressoren verwendet werden um unterschiedliches Ansprechverhalten sowie deren Klangfärbung zu kombinieren). Hier wird dafür gesorgt dass sich die Stimme im Mix durchsetzt.
  5. Mix mit dem Equalizer bearbeiten, damit er klarer heraussticht.
  6. Hall (Reverb) kann helfen einen Lead Sänger in den Vordergrund zu rücken. Bei Hall nimmt man die gleiche Klangcharakteristik wie für die üblichen Instrumente, damit es sich nicht anhört als ob diese in einem anderem Raum sind.
  7. Echos (Delays) können bei rythmischen Passagen besser geeignet sein als Hall, da sie den Gesang nicht nur difus streuen, sondern mit SYNC-Optionen im richtigen Tempo den Rythmus unterstützen.
  8. Anschließend wird der Gesang im Mix platziert. Hiermit ist der Platz im Stereo-Panorma gemeint (also wie weit der Sänger links oder rechts angeordnet ist). Ein Lead Sänger kommt für gewöhnlich immer durch die Mitte. Der Gesamtmix (Stereo Out) wird am Besten auf Mono umgeschaltet, dann stellt man die Lautstärke ein. Setzt sich der Gesang aufgrund der Gitarren/Synthesizer-Dichte nicht durch, kann man diese über Sidechain-Kompressoren um 2dB-3dB (in Cubase standard) über Ducking absenken wenn der Gesang einsetzt.
  9. Nun kann man die Refrain-Passagen fetter machen (falls nötig), indem man einen Kompressor und einen leichten Chorus oder ein Plug-In zur Stereo-Verbreiterung in die INSERTs/Returns schaltet. Einen brauchbaren Effekt kann auch das Kopieren des Gesangs auf zwei weitere Spuren mit einer Pitch-Anhebung und -Absenkung um jeweils 8 Cent bringt und die Lautstärke der Spuren langsam in den Mix dreht. Eine Alternative zum Pitchen kann man aber auch die beiden Spuren mit einer kurzen Verzögerung um etwas 20 ms versehen.
  10. Falls der Gesang zu clean ist, kann man mit harmonischer Verzerrung den Rotz reinbringen.

Musik: Angesagte Musikgenres / Musikstile / Musikrichtungen nach Google Trends (weltweit / Deutschland / Deutsche Musikindustrie)

Intention

In diesem Artikel möchte ich Google Trends als Auswertungswerkzeug für die Analyse des Musikmarktes vorstellen. Zunächst beobachten wir den Weltmarkt, anschließend schauen wir uns Deutschland an. Zur Verfizierung der Repräsentationsfähigkeit vergleichen wir mit frei zugänglichen Berichten der Musikindustrie.

Statistik Google Trends (weltweit)

Neben den Berichten der Musikindustrie, welche bereits suggerieren, dass Rock die angesagteste Musikrichtung seit Anfang der Zählung (2004) ist, gibt es dank Google Trends auch die Möglichkeit anhand der häufigsten Suchen Trends abzubilden:

Problem

Wie aus der Grafik ersichtlich ist, sinken die Gesamtabfragen, so dass es teilweise schwierig ist die neuen Trends zu erkennen.

Ansatz

Um Trends besser zu analysieren lohnt es sich die Grafik anhand der Gesamtabfragen prozentual zu normalisieren.

Lösung

Durch den CSV Download kann man brauchbare Auswertungen erstellen

chart1

Elektronische Tanzmusik (EDM) wäre in einer Portfolio-Analyse eine Cash Cow.

chart2

Zur detailierten Auswertung kommen Sie über diesen Link.

Statistik Google Trends (Deutschland)

Betrachten wir hingegen den gleichen Trend für Deutschland, so gab es bis 2008 in Deutschland tatsächlich einen Zeitraum, in dem Hip Hop angesagter war als Rockmusik:

Anteilige Änderung
chart1D

Prozentuale Nachfrage
chart2D

Verifizierung anhand freier Berichte der Musikindustrie

miz.org

In diesem Bericht lässt sich beispielsweise ebenfalls den Abwärtstrend von Rap / Dance / Hip Hop beobachten, allerdings ist er nicht so stark ersichtlich wie bei Google Trends:

Klicke, um auf statistik31.pdf zuzugreifen

(siehe PDF Seite 4).

Vermutlich ist die Subkultur Hip-Hop und die Zielgruppe stärker im Internet vertreten. Der absolute Anteil von Rap ist ingesamt niedriger als der von Rock, wobei sich Rock sogar noch hier zusätzlich in Deutsch und Englisch aufteilt.

Die Tanzmusik beinhaltet sowohl die elektronische Tanzmusik als auch die gewöhnliche Disco-Fox-Musik. Durch EDM hat hier ein starker Wandel stattgefunden, wodurch man sogar Helene Fischer diesem Genre zuordnen könnte.

 

Neuer Songtext und Video für Exhaust Fire

Ursprung

Auf Grundlage des gelesenen Textes

https://www.carthrottle.com/post/heres-how-to-make-your-car-exhaust-spit-flames/

habe ich einen Text geschrieben, welcher wie eineArt Anleitung zum Pimpen des Auspuffsystems ist, damit aus dem Auto flammen schießen.

Der Song (V. 1.0)

 

 

Text

Unburnt fuel … has caught fire
in the exhaust system … it’s all haywire
Shooting pipes … rubber kissed him
burning tires … fireflies

(Mehrstimmig wie kissin dynmite)
running free
take your keys
lots of fuel is dumped …
into the …

Refrain
EXHAUST FIRE

What you need to do to make your exhaust shut
is to get rid of your catalytic converter gut
accelerate hard with a wide open throttle
protect your ears and watch how your cuddle

Shoot … Shoot …

YouTube Video

Auf YouTube existieren zahlreiche Videos von Usern, die gerne ihr feuerspuckendes Maschinchen präsentieren möchten.

Idee: Exhaust Flame Video von professionellen YouTube-Quellen zurechtschneiden

Problem: Ist es rechtlich gesehen problematisch Videos von YouTube zurechtzuschneiden?

Lösung: Es ist erlaubt Creative Common Videos im Online Editor von YouTube zu bearbeiten. Der Lizenztyp CC-BY, welcher für alle Videos gilt, die mit CC vom Author/Uploader gekennzeichnet wurden, setzt lediglich Namensnennung vorraus. Downloaden ist als MP4 im Videomanager erlaubt, laut Nutzungsbedingungen von YouTube aber unerwünscht.