Der Cube aus dem unterem Beispiel auf einem Android Handy:

Der Cube aus dem unterem Beispiel auf einem Android Handy:

Meine Intention ist es ein kompaktes JQuery-Tutorial zu veröffentlichen, welches (nach diesem Abschnitt) ein Überblick über die wichtigsten JQuery-Funktionen gibt.
JQuery ist eine Javascript-Klassenbibliothek, welche zahlreiche Funktionen für die Selektion im HTML-Baum (DOM) und dessen Manipulation (HTML-Manipulation wie z.B. das Austauschen von TABLE-Tags oder dem dynamischen Hinzufügen von TR-Tags…) enthält.
Es bietet Funktionen für…
Vorwiegend Web-Entwickler, die auf einer etwas niedrigeren Ebene ein Javascript-Framework benötigen. JQuery ist kein High-Level-Framework mit WYSIWYG-Editor.
Moderne AJAX/DHTML-Webanwendungen nutzen immer häufiger High-Level-Frameworks wie GWT, ASP.NET, JSF usw…
Diese Frameworks bieten UI-Komponenten (z.B. Kalender, Tabellen mit DB-Anbindung, Bäume…) an, die herkömmlichen HTML-Seiten durch simples „Draufziehen“ (in einem WYSIWYG-Editor) oder Instanzierung neuer Teile (z.B. in einem UI-Composite-Pattern) die Fähigkeit verleiht sich durch Nutzerinteraktion (z.B. Mausklicks, Tastatureingaben…) zu verändern, ohne die Seite komplett neu zu laden (AJAX/DHTML).
Hierbei findet im Hintergrund eine DOM-Manipulation statt (häufig per AJAX – hier werden z.B. asynchron Abschnitte aus der Datenbank nachgeladen). Der Browser zuckt dabei nicht/Die Seite verschwindet bei einem Klick nicht kurz. Wenn man solche Komponenten selber entwickelt, ist JQuery eine ausgezeichnete Erweiterung zu herkömmlichen Javascript-Funktionen.
Microsoft hat in seiner IDE Visual Studio JQuery integriert und verwendet es bei der Entwicklung von Drag-And-Drop-UI-Komponenten. Aus diesem Grund ist ein Zugriff in Visual Studio auf die Funktionen möglich.
Man benötigt 2 Dinge um mit JQuery zu beginnen
Hierfür fügen wir zwischen die HEAD-Tags des HTML-Dokuments die folgenden Skripte hinzu:
<script src="http://ajax.googleapis.com/ajax/libs/jquery/1.5/jquery.min.js">// <![CDATA[
// ]]></script><script type="text/javascript">// <![CDATA[
// Hier kommt die READY-Methode (s.u.) hin
// ]]></script>Hello World
Hierfür gibt es 3 Möglichkeiten
1. Vollständig:
jQuery(document).ready(function() {
// Code hier einfügen
})
2. Mit $ als Alias für die jQuery-Klasse
$(document).ready(function() {
// Code hier einfügen
})
3. Kurzform:
$(function() {
// Code hier einfügen
})
Die READY-Methode ist das erste Event, was auftreten kann. Das Ereignis tritt ein, wenn auf das DOM zugegriffen werden kann. Ein ALERT-Fenster in dieser Methode aufzurufen macht nicht viel Sinn, da es nicht notwendig ist auf das geladene DOM zugreifen zu müssen. Dies könnte auch früher passieren.
Beim DOM handelt es sich um ein Modell, welches den Zugriff auf Elemente, Teilbäume oder Teil-XML-Strukturen erlaubt. Grundsätzlich sieht das DOM eine HTML-Dokumentes mit einer Tabelle folgendermaßen aus:

Bei den Beispielen werde ich nur noch die Kurzform der READY-Methode nutzen.
$(function() {
// Wähle alle <a>-Tags aus und definiere ein CLICK-Ereignis
$("a").click(function(event){
// wird bei jedem klick auf einen Link aufgerufen
alert('Hello JQuery!');
// verhindert das Aufrufen des in Link-Zieles
event.preventDefault();
});
});
</a>
Wer den obigen Code bereits versteht, hat auch das Selektions-Konzept von JQuery verstanden.
Der erste Aufruf ist immer eine Selektion auf das DOM/HTML-Dokument. Mit $(„a“) (alternativ auch jQuery(„a“) ) wurden alle -Tags im gesamten HTML-Dokument ausgewählt. Das Anhängen von .click hängt dann an die Selektion (also alle Links, bzw. -Tags) ein onClick-Ereignis, welches ein ALERT-Fenster öffnet. Die Methode preventDefault() des Event-Objektes verhindert das Standardverhalten des Links, nämlich den Aufruf der Seite. Somit könnte man für alle Links die Zielseite ändern oder abfangen. Der Funktionskörper function() deklariert eine anonyme, namenlose Methode die ausgeführt wird, wenn das onClick-Ereignis des Links (also des -Tags) aufgerufen wird.
Man kann grundsätzlich alle – oder XML-Tags eines „Baumes“ (nämlich dem DOM) selektieren.
Doch was gibt es für Möglichkeiten der Selektion?
Oberflächlich gesehen gibt es 2 Möglichkeiten…
Die Raute # sagt der Selektion, das sie ein Attribut id=“..“ suchen soll. Die Selektion beinhaltet dann das Element (z.B. ein DIV). Hier wird diesem DIV die CSS-Klasse .red zugewiesen.
Beispiel:
aller Tabellen eines Dokumentes
-Element aller Tabelle eines DokumentesUnter Verwendung vom HOVER-Event, welches 2 Parameter onMouseOver/onMouseOut als „functions“ übergeben bekommt, wird ein Mouse-Over-Event auf alle letzten Zeilen aller Tabellen gelegt. Fährt man mit der Maus drüber nimmt dieses die Farben/Styles an, die in der CSS-Klasse .green definiert wurden. Ist die Maus wieder außerhalb der Zeile wird die Klasse entfernt.
-Tags, die ein Class-Attribut haben
Selektiert alle p-Tags im Dokument, die ein Attribut für eine CSS-Klasse vorgegeben haben class=“…“ und versteckt diese.
-Tag einer Seite
-Tags die unter einem -Tag sind-Tags mit einer CSS-Klasse „foo“, die einen Link haben
-Tags mit einem Link mit dem Text „Register“-Tags mit dem Name „bar“Selektionen nach Stylesheet folgen der Syntax
E:STYLE
wobei E ein HTML-Element/HTML-Tag bezeichnet.
-Element als einziges Kind-Element seines Eltern-Tags
-Tag als letztes Kind-Element seines Eltern-Elements
… z.B. bei der Suche nach Attributen
-Tags, in deren href-Attribut der String /content/gallery vorkommt-Tags dessen Attribut „foo“ mit „bar“ beginnt
-Tags dessen Attribut „foo“ mit „bar“ endet
… will be continued (Fortsetzung folgt…)
In einem HTML 5 Canvas soll über JavaScript-Events die Mausposition ausgelesen, und an dieser gemalt werden.
Verwendung der Events onmousedown, onmouseup, onmousemove des Canvas-Elements. Nutzung der clientX- und clientY-Eigenschaft
Es wird ein aktueller Browser verwendet, der das HTML 5 Canvas-Element unterstützt.
<html>
<head>
<script>
function draw() {
var canvas = document.getElementById("canvas");
var ctx = canvas.getContext("2d");
ctx.fillStyle = "black";
ctx.beginPath();
var x;
var y;
canvas.onmousedown = function(e) {
x = e.clientX;
y = e.clientY;
ctx.moveTo(x, y);
}
canvas.onmouseup = function(e) {
x = null;
y = null;
}
canvas.onmousemove = function(e) {
if (x == null || y == null) {
return;
}
x = e.clientX;
y = e.clientY;
x -= canvas.offsetLeft;
y -= canvas.offsetTop;
ctx.lineTo(x, y);
ctx.stroke();
ctx.moveTo(x, y);
}
};
</script>
</head>
<body onload="draw();">
<canvas id="canvas" width="300" height="300"
style="border: 1px solid black;"></canvas>
</body>
</html>
Hier ein kurzer Post….
Der Microsoft Internet Explorer 9 schneidet bei HTML5Test.com in seiner aktuellsten Beta-Version immer noch schlechter ab, als ein Firefox, welcher bereits 1 Jahr alt ist. Chrome hat auch kräftig zugelegt. Ich habe die IE9 Beta gerade (25. Februar 2011) frisch runtergeladen und erhalte folgendes niederschmetterndes Ergebnis:
Zum Vergleich ein Screenshot des Android Browsers auf dem Samsung Galaxy i9000 :

Da Microsoft eine ActiveX-Variante von Direct3D anbietet, besteht keine Intention für eine Implementierung der WebGL-API, die das darstellen von 3D-Objekten im Browser unterstützt. Sollte sich das auf weitere Releases auswirken ist WebGL eine Totgeburt, oder der Internet Explorer wird aussterben.
Es ist keine IndexedDB zur Speicherung von Offline-Inhalten geplant, Webworkers/Websockets sind nicht vorhanden.
Ein HTML-Layout soll sich automatisch an die Gegebenheiten des Endgerätes anpassen, egal ob mobiles Endgerät oder eine Großleinwand
Responsive Design funktioniert durch die Verwendung des @media-Tags von CSS. Das Layout richtet sich an der Bildschirmauflösung und der Orientierung des Endgerätes
Aufbau der CSS-Datei:
@media (min-width: 950px)
{
/* Hohe Auflösung */
}
@media (min-width: 450px) and (max-width: 900px)
{
/* Mittlere Auflösung */
}
@media (max-width: 450px)
{
/* Kleine Auflösung */
}
Quelle: www.mariofink.de
HTML 5 entstand nicht durch das W3C-Konsortium, sondern war ursprünglich eine Spezifikation von WHATWG, einer Arbeitsgruppe von großen Browserherstellern. Nach einiger Zeit wurde das W3C darauf aufmerksam, wollte sich allerdings nicht der WHATWG anschließen und entwickelte an einer Kopie der Spezifikation weiter. Seitdem gibt es 2 unterschiedliche Versionen oder Auffassungen, die ein gemeinheitliches Verständnis von HTML 5 verhindern. Nach dem Verständnis von WHATWG, soll vom jetzigen Standpunkt eine rollierende, iterative Entwicklung stattfinden, so dass es kein HTML 6 geben wird… das W3C hingegen beruft sich auf Spezifikationsstände, die in einer Versionsnummer kenntlich gemacht werden sollen (wie bisher).
Wenn wir als Web-Entwickler von HTML 5 sprechen, müssen wir immer klar machen, auf welche Spezifikation wir uns beziehen und vor allem: ZU WELCHEM ZEITPUNKT. Momentan gibt es kein einheitliches Verständnis von HTML 5 und die meisten Internetnutzer fragen sich, über welche sinnlosen Dinge wir uns den Kopf zerbrechen, denn ihr Webbrowser „kann doch schon HTML 5″….
Auf der Seite http://html5test.com/ lässt sich die Browserkompatibilität mit HTML 5-Seiten testen. Welcher Spezifikation das genügt, müsste man im Detail untersuchen.
Bei dem beachtlichen Marktanteil vom Internet Explorer (immerhin über 50 Prozent) spielt es keine Rolle welcher Browser der bessere HTML 5 Interpreter ist … Internetseiten sollen barrierefrei und browserunabhängig für jeden Nutzer lesbar bleiben…
… kann das HTML 5 Boilerplate einsetzen. Hierbei handelt es sich um einige Bibliotheken, die nach der Einbindung bei älteren Browsern eine Ersetzung von HTML5-Tags in Browser-verständliche Elemente vornimmt. Die funktioniert in einigen Browsern wie dem Firefox aber nur bedingt…
… ist, wenn sich die Herrschaften mal geeinigt haben, was HTML 5 ist, wird das mit Sicherheit eine tolle Sache. Bis dahin sollte man darauf verzichten. Die gerühmten Elemente wie WebGL, die das Erstellen von 3D-Objekten im Browser ermöglichen, sind eigentlich kein Bestandteil der Spezifikation, werden aber mit HTML 5 in Verbindung gebracht.